Überfischung in West-Afrika

Überfischung zerstört die traditionellen Lebensgrundlagen entlang der Küste Senegals. Dort brechen die Fangmengen nach jahrelanger Überfischung, vor allem durch ausländische Trawler, von denen viele illegal fischen, ein.

Unterdessen wurden die traditionellen Fischer Senegals aus den reichen Gewässern des benachbarten Mauretaniens vertrieben, was zu einem Teufelskreis aus schnell fallenden Fangmengen, wirtschaftlicher Verzweiflung und noch mehr Überfischung führt.

Hörenswerte Folge aus der Podcast-Serie „Assignment“ der BBC über die Zusammenhänge der Gier der Fischverarbeitungsindustrie nach Fischmehl, welches als Tierfutter für Viehzucht und Aquakultur in wohlhabendere Länder exportiert wird und den möglichen Folgen. Mangelernährung von der millionen von Menschen bedroht sind und Perspektivlosigkeit, wegen der einige junge Männer keine andere Wahl sehen, als sich dem Exodus von Migranten anzuschließen, die versuchen, Europa zu erreichen.

West Africa’s Fish Famine: https://www.bbc.co.uk/sounds/play/w3cswf5r