Holm, Holm, Holm …

In den vergangenen Wochen scheint sich in der Berliner Politik alles um Herrn Holm gedreht zu haben. Sie wissen schon, das ist der Ex-Stasi-Gentrifizierungskritiker, den die Linke zum Staatsekretär machen wollte. Wenige Monate Stasi als jugendlicher im Jahre 1989 hin, vermeintlich falsche Angaben im Personalfragebogen an der HU im Jahre 2005 her. Die einen witterten einen Skandal, die anderen eine Kampagne. Sei es drum.

Ich frage mich allerdings seit geraumer Zeit, ob Herr Holm, die Linke oder der Senat kein vernünftiges Krisenmanagement haben, denn das scheint das eigentliche Problem an der „Affäre“ gewesen zu sein. Wie kann etwas derart eskalieren?  Hallo? Wir leben im Social-Media-Zeitalter. Aus jeder Mücke wird ein Elefant gemacht und jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Ob damit nun die Klickzahlen erhöht werden sollen und so der monetäre Ertrag oder die politische Agenda verfolgt wird ist fast einerlei. Klar scheint hingegen, wer so unglücklich agiert wie die Beteiligten in diesem Fall, spielt maximal in der Amateurliga und langfristig wohl keine politische Rolle. Für die ersten Wochen dieser neuen Regierung gibt es nur eine Note: 6. Schade für Berlin! Und ich dachte schlimmer als der letzte Senat kann es nicht werden …

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